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Jiu-Jitsu
Mehr als Sport
Mehr als Selbstverteidigung
Umfangreiche Informationen, Trainingszeiten und Trainingsorte erhalten Sie
auf unserer Abteilungshomepage:
http://www.atemi-ryu.de
Jiu-Jitsu
- ist eine traditionelle japanische Kampfkunst.
- ist eine umfassende Körperschule, die sich Techniken zur
Selbstverteidigung bedient.
- entwickelt Koordination, Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer
Gleichgewicht.
- ist auch Charakterschule
- entwickelt das Durchhaltevermögen
- steigert das Selbstvertrauen
- lehrt Disziplin
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Aus dem Jiu-Jitsu haben sich die sog. „modernen“
Kampfsportarten entwickelt. Judo, Karate und Aikido konzentrieren
sich auf einzelne Teilbereiche des Jiu-Jitsus.
Karate:
Hier werden im wesentlichen präzise Tritte und
Schläge und die entsprechenden Abwehrtechniken gelehrt.
Karate ist auch ein Wettkampfsport mit einem festgelegten
Regelwerk.
Judo:
Judo konzentriert sich auf Würfe, Hebel- und
Würgetechniken. Prinzip im Judo ist: „Siegen durch
Nachgeben“ Es wird versucht die Kraft des Gegners dazu zu
nutzen ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen um ihn dann leicht zu
Boden bringen zu können. Auch Judo ist ein Wettkampfsport,
in dem ein striktes Regelwerk Verletzungen vermeiden soll.
Aikido:
Im Aikido wird ähnlich wie im Judo mit Würfen
und Hebeln gearbeitet. Die Bewegungsenergie des Angreifers wird
auf eine Kreisbahn abgelenkt bevor er geworfen wird. Aikido ist
eine sehr elegante Bewegungsschule mit tänzerisch anmutenden
sehr präzisen Bewegungen. Im Aikido werden keine
Wettkämpfe durchgeführt. Aikido lehrt Kraft- und
besonders Energiefluss.
Jiu Jitsu:
Im Jiu Jitsu lernen wir Techniken und Bewegungen aus
allen vorgenannten Teildisziplinen. Jiu Jitsu ist
abwechslungsreich und bietet immer wieder neue Herausforderungen
und Grenzerfahrungen. Wie im Aikido gibt es keine
Wettkämpfe. Das Gewinnen ist nicht besonders wichtig, viel
wichtiger ist dagegen der individuelle Fortschritt des einzelnen.
Daher eignet sich Jiu Jitsu für Jung und Alt, für den
Supersportler wie für den Durchschnittsmenschen
gleichermaßen.
Auch ist die Verletzungsgefahr in dieser martialischen Sportart
erfahrungsgemäß sehr gering.
Dafür ist der Fitnessfaktor aber umso höher. Dies hat
auch die Fitnessindustrie erkannt und wildert auf der Jagd nach
den neuesten Trends immer wieder bei den traditionellen
Kampfsportarten. Wer sich für die teuren Kick-Box-Fitness
oder Tae-Bo-Kurse im Fitness-Studio interessiert, ist gut
beraten, erst einmal beim guten alten Sportverein um die Ecke
vorbeizuschauen und an einem kostenlosen unverbindlichen
Probetraining teilzunehmen.
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